Wir sind immer auf der Suche nach interessierten Studenten für Bachelor-, Master-, oder Diplomarbeiten oder Hiwi-Jobs in der Forschung und der Lehre.
Hiwi-Jobs
Mitarbeit in der Forschung
Beschreibung:
Wir suchen studentische Hilfskräfte für die Mitarbeit in
mehreren interessanten Forschungsprojekten der Bioinformatik und
Systembiologie. Eine Auswahl von möglichen Themen für solche Forschungsprojekte sind weiter unten auf dieser Seite zu finden.
Es sind Stellen von 8.5 bis 19h pro Woche verfügbar.
Kontakt:
Interessenten mit guten Bioinformatik- und Programmierkenntnissen, die
neben dem Studium in die Forschung "reinschnuppern" wollen, melden sich
bitte bei Ralf Zimmer bzw. den Kontaktpersonen für die Forschungsthemen.
Mitarbeit in der Lehre
Beschreibung:
Wir suchen studentische Hilfskräfte für die Mitarbeit in der
Bioinformatik Lehre.
Es sind Stellen von 8.5h pro Woche verfügbar.
Kontakt:
Interessenten, die ihre guten Bioinformatikkenntnisse durch die Lehre
vertiefen und in der Lehre erweitern wollen,
melden sich bitte bei Ralf Zimmer .
Projekte für Abschlussarbeiten oder Hiwi-Jobs
Im folgenden ist eine Auswahl von aktuellen Projekten für Abschlußarbeiten oder Hiwi-Jobs zu finden.
Weitere Details bzw. Projekte können auch bei den jeweiligen Kontaktpersonen erfragt werden.
(14.05.2012) Text-Mining für Anwendungen in Personalisierter Medizin
Text-Mining für Anwendungen in Personalisierter Medizin
Hintergrund: Vollautomatische Daten-Erhebung erleichtert die Computer-gestützte Diagnostik von Krankheitsbildern oder Krankheitsverläufen. Patientenakten liefern zusätzliche, wichtige Meta-Informationen, die bislang nur wenig systematisch genutzt werden können. Im Rahmen der Arbeit sollen ontologiegestützte Ähnlichkeitsmaße zwischen Patientenakten erstellt werden um Experten-Diagnostik zu beschleunigen.
Thema: Text-Mining für Anwendungen in Personalisierter Medizin
Kontakt: Tobias Petri
(07.11.2011) Identifikation Spezifischer Netzwerkregionen
Neue Algorithmen zur Identifikation Spezifischer Netzwerkregionen
Hintergrund: Die Generierung von Protein-Protein und metabolischen Netzwerken erlaubt völlig neue Perspektiven auf bekannte Krankheitsbilder. Zusammen mit am Lehrstuhl entwickelten Techniken und öffentlichen Datenbanken lassen sich große Kontext-Netzwerke definieren, die hochspezifische Fragestellungen erlauben.
Ziel der Arbeit ist die Erstellung neuer Algorithmen zur Bestimmung spezifischer Netzwerk-Regionen anhand von Kontext-Wissen.
Thema: Neue Algorithmen zur Identifikation Spezifischer Netzwerkregionen
Kontakt: Tobias Petri
(07.11.2011) Neue Verfahren zu Evaluierung qualitativer Netzwerke und Netzwerkregionen
Neue Verfahren zu Evaluierung qualitativer Netzwerke und Netzwerkregionen
Hintergrund: Die Generierung von qualitativen und prediktiven Netzwerken ist wichtiger Eckpfeiler der System-Biologie. Probleme erwachsen bei der systematischen Evaluierung der Resulate und deren Integration. Gleichzeitig kann die Integration jedoch zur Evaluierung verwendet werden um
quervernetzte Hypothesen zu prüfen.
Thema: Neue Verfahren zu Evaluierung qualitativer Netzwerke und Netzwerkregionen.
Kontakt: Tobias Petri
(07.11.2011) Struktur- und Integritätsprüfung Biologischer Daten
Struktur- und Integritätsprüfung Biologischer Daten
Hintergrund: Noch immer sind viele biologische Daten tabellarisch erfasst. Diese Arbeit soll ein standardisiertes Beschreibungsformat experimenteller Daten anwenden sowie assoziierte Werkzeuge weiterentwickeln. Eine automatische Konversion in Markup-Formate einerseits, sowie die Konsistenzprüfung und ein einheitlicher Zugriff auf multiple Datenquellen soll bereitgestellt werden. Kernanwendung ist die Erstellung web-basierter Eingabemasken zur Datenerhebung, die anhand von Experiment-Beschreibungen einem biologischen und medizinischen Nutzerkreis die Dateneingabe mit zeitgleicher Semantik und Syntaxprüfung erlauben.
Thema: Struktur- und Integritätsprüfung Biologischer Daten
Kontakt: Tobias Petri
(30.04.10) Analyse von alternativen splicing mittels Transkriptom-Sequenzierungsdaten
Analyse von alternativen splicing
Hintergrund:
Das Transkriptom einer Zelle besteht aus der Menge der RNA-Moleküle in dieser Zelle. Interessant dabei ist nicht nur, welche Moleküle transkribiert wurden, sondern auch deren (relative) Konzentration (i.e. expession-level). Die extrahierte RNA kann mit next-generation-sequencing Methoden sequenziert werden. Dabei entstehen millionen kurzer Sequenz-reads, die auf das zugrunde liegende Genom aligniert werden müssen. Aus der Menge der Sequenz-reads und deren Alignments können Rückschlüsse auf die Art und Anzahl einzelner RNA-Moleküle gezogen werden.
Thema:
Im Transkriptom befinden sich neben den primären Transkipten auch Isoformen, die durch alternatives splicing entstehen. Es soll überprüft werden, ob die vorhandenen Daten Rückschlüsse auf dieses alternative splicing ermöglichen. Welche bekannte und unbekannte Isoformen können gefunden werden und wie ist deren Häuffigkeit?
Umfang:
Für studentische Hilfskraft oder Bachelorarbeit.
Voraussetzungen:
Gute oder sehr gute Leistung im Programmierpraktikum oder absolviertes Genom-orientiertes Praktikum.
Kontakt: Lukas Windhager
(16.09.2009) Analyse von RNA Neu-Synthese und Abbau
Standardmethoden zur Genexpressionsanalyse ermöglichen es die Gesamt-mRNA Menge in einer Zelle für alle Gene in einem Genom zu quantifizieren und Unterschiede in dieser Gesamt-mRNA Menge zwischen unterschiedlichen Bedingungen zu identifizieren.
Diese Unterschiede können sowohl durch Veränderungen im RNA Abbau oder der RNA Neu-Synthese verursacht werden, was von diesen Methoden nicht unterschieden werden kann.
Unsere Kollaborationspartner haben nun eine neue Methode entwickelt um nicht nur Gesamt-RNA sondern auch RNA Abbau und Neu-Synthese zu quantifizieren.
Ausgehend von diesen Daten, gibt es eine Reihe von Projektthemen, wie z.B.
Halbwertszeit von snoRNAs
Kontakt: Caroline Friedel
(16.09.2009) Text-Mining
Literatur-Überrepräsentationsanalyse
Hintergrund: Gene Ontology Überrepräsentations-Analyse (ORA) wird standardmäßig verwendet, um zu überprüfen ob bestimmte funktionelle Kategorien in einer Menge von Genen bzw. Proteinen überrepräsentiert werden.
Thema: Eine ähnliche Methode soll entwickelt werden, um Proteine zu identifizieren, die in der Literatur zu bestimmten Themen überrepräsentiert sind. Dazu sind Text-Mining Verfahren zu verwenden, die am Lehrstuhl für Bioinformatik entwickelt wurden.
Kontakt: Caroline Friedel
(16.09.2009) Next Generation Sequencing
Analyse von Transkriptom Sequenzierungsdaten
Hintergrund: Während die Sequenzierung der ersten menschlichen Genome noch mehrere hundert Millionen Dollar kostete, ermöglichen nun Next Generation Sequencing
Methoden (Genome Sequencer von 454/Roche, Solexa Sequencer von Illumina, das SOLiD System von Applied Biosystems) einzelne Genome für weniger als 1 Millionen Dollar zu sequenzieren.
Da die Preise immer noch weiter sinken, eröffnet dies neue Anwendungen für Sequenzierungsmethoden zur Identifikation von Protein-DNA Interaktionen, miRNAs und alternativem Splicing, Genexpressionsanalyse und vieles mehr.
Thema: Es sollen Methoden und Programme entwickelt werden zur Analyse von SOLiD Sequenzierungsdaten des menschlichen Transkriptoms.
Kontakt: Caroline Friedel