\documentclass[12pt,twoside]{article}

\usepackage{a4wide}            % A4 verwenden (und ausnutzen)
\usepackage{ngerman}           % Deutsche Silbentrennung, Sonderzeichen, etc
\usepackage[latin1]{inputenc}  % Im TeX-File Umlaute erlauben ä statt "a
\usepackage[T1]{fontenc}       % Umlaute f"ur Silbentrennung kodieren
\usepackage{ae}                % Type-1 Font verwenden
\usepackage{graphicx}          % Einbinden von PS-Graphiken
\usepackage{pstricks,pst-node} % Eigene Zeichnungen erlauben
\usepackage{fancyhdr}          % Kopfzeilen
\usepackage{url}               % URL

\pagestyle{fancyplain}
\headheight\baselineskip
\topmargin-0.75cm
\textheight47\baselineskip
\def\MakeUppercase#1{#1}
\makeatletter
\lhead[\fancyplain{}{\thepage}]
      {\fancyplain{}{\slshape Vortagstitel}} % <--- Titel eintragen
\rhead[\fancyplain{}{\slshape Mein Name}]    % <--- Name eintragen
      {\fancyplain{}{\thepage}}
\cfoot[]{}
\makeatother


\begin{document}

\author{Mein Name}
\title{Thema des Vortrages}
\date{Vortragsdatum}
\maketitle

\begin{abstract}
  In einem Abstract wird knapp erl"autert, um was es in der folgenden
  Ausarbeitung geht.
  Dies kann in einer Proseminarausarbeitung entfallen, da diese
  sowieso schon sehr kurz ist.
\end{abstract}


\section{Einleitung}
Die Ausarbeitung beginnt mit einer kurzen motivierenden Einf"uhrung in
die Thematik.
Im Folgenden werden wir n"aher auf die "au"seren und inhaltlichen
Aspekte der Ausarbeitung eingehen.


\section{Inhalt}
Ziel der Ausarbeitung ist es, das Thema mit \emph{eigenen Worten} kurz
darzustellen. Dabei sollte ein Aspekt des Themas etwas detaillierter
dargestellt werden (etwa mit einem formalen Beweis) als dies im Vortrag
m"oglich ist.
Da eine Seitenbeschr"ankung vorgegeben ist, bleibt f"ur Beispiele und
Skizzen in der Regel kein Platz.
Es soll hier einge"ubt werden, wie man auch ohne Beispiele und Skizzen
die Ideen klar und pr"azise transportiert.
Bei Abschlussarbeiten (oder anderen Ausarbeitungen ohne
Seitenbegrenzung) sind  Beispiels und Skizzen nat"urlich nicht nur
willkommen, sondern meist auch unabdingbar.


\section{Form}
Hier folgen noch einige Hinweise zur Form der Ausarbeitung.
Diese Darstellung kann mutatis mutandis als Rahmen-Datei f"ur die
Ausarbeitung verwendet werden. Word-Dokumente oder andere Formate werden
zwar akzeptiert, jedoch ist es sehr empfehlenswert, die Ausarbeitung in
LaTeX zu setzen, da dies eigentlich das einzige bekannte Satzsystem ist,
mit dem man auch gr"o"sere Texte und insbesondere mathematische Formeln
bequem handhaben kann. Daher kommt man fr"uher oder sp"ater sowieso in
die Verlegenheit, sich mit \LaTeX\ zu besch"aftigen.

\subsection{Satz}
Der besseren Lesbarkeit wegen, sollen der Text im Blocksatz mit einer
serifenbehafteten Schriftart (z.B. Times Roman) geschrieben werden.
Man wird feststellen, dass fast alle B"ucher so gesetzt sind und sollte
die Erfahrung mehrere Jahrhunderte der Buchdruckerkunst nicht
ignorieren.


\subsection{Gliederung}
Die gesamte Ausarbeitung sollte sinnvoll gegliedert sein.
Hierf"ur stehen Abschnitte und Unterabschnitte zur Verf"ugung.
Unterabschnitte zur feineren Aufgliederung sind m"oglich. Aufgrund der
K"urze der Ausarbeitung sind diese jedoch nicht immer sinnvoll.

Eine weitere Unterteilung in Abs"atze ist sinnvoll.
Hierbei soll ein Gedankengang in einem Absatz zusammengefasst werden.
Dies hilft bei der inhaltlichen Gliederung.

Abs"atze sollen auch in der Form deutlich erkennbar sein, etwa durch
eine Leerzeile oder durch Einr"uckung der ersten Zeile eines Absatzes.


\subsection{Umfang}
Die Ausarbeitung sollte bei Proseminaren etwa 6, bei Hauptseminaren etwa
12 Seiten umfassen.
Die im Vortrag vorgestellten Punkte sollen hier wiedergegeben werden.
Beim Proseminar sollte zumindest ein Teilaspekt etwas detaillierter
dargestellt werden als dies im Vortrag m"oglich ist.
Bei Hauptseminaren sollte die gesamte Ausarbeitung etwas mehr in Detail
gehen.


\subsection{Literaturverweise}
Verwendete Quellen sind korrekt zu zitieren~\cite{Bib1}, d.h. es muss
immer der Autor und der Titel der zitierten Arbeit sowie die Quelle
(Journal oder Buch bzw. Buchbeitrag) mit Seitenangaben und Jahresangebe
genannt werden.
Kurz gesagt, die Literaturangabe soll so umfangreich sein, dass man den
gesuchten Artikel sehr leicht finden kann.

Verweise im Text erfolgen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich
immer im Anhang und nicht als Fu"snoten.

Statt Verweise im Internet sind besser die Verweise auf die zugeh"origen
Originalarbeiten anzugeben.
Wenn dies einmal nicht m"oglich ist, dann ist auch hier ein
vollst"andiger Verweis mit Autor, Titel, Quelle, URL, Datum der letzten
"Anderung sowie Datum des letzten Zugriffs des Verweisenden
notwendig~\cite{Wikipedia}.


\subsection{Mathematische Formeln}
Mathematische Formeln k"onnen im Text, wie $(a+b)^2=a^2+2ab+b^2$, oder
auch als abgesetzte Formel, wie
$$\sum_{i=1}^n\frac{1}{i}=\ln(n)+O(1),$$
dann jedoch zentriert, dargestellt werden.
Auch ganze Gleichungsbl"ocke sind m"oglich:
\begin{eqnarray*}
  (1-x)\sum_{i=0}^nx^i
    &=& \sum_{i=0}^nx^i -\sum_{i=0}^nx^{i+1}\\
    &=& \sum_{i=0}^nx^i -\sum_{i=1}^{n+1}x^i\\
    &=& 1-x^{n+1}.
\end{eqnarray*}
Damit ergibt sich die Gleichung~(\ref{equ}):
\begin{equation}
  \sum_{i=0}^nx^i=\frac{1-x^{n+1}}{1-x}.\label{equ}
\end{equation}
Wie man sieht, k"onnen zur Referenzierung Nummern verwendet werden.

\subsection{Abbildungen}
Abbildungen sollten immer dann verwendet werden, wenn dadurch der
Zusammenhang leichter zu erfassen ist.
\begin{figure}[htb]
  \begin{center}
    \includegraphics[scale=0.75,angle=30]{foo.ps}
  \end{center}
  \caption{Ein PostScript-Bild}\label{abb1}
\end{figure}
Abbildungen k"onnen entweder als PostScript importiert werden, wie etwa
in Abbildung~\ref{abb1},
und in den laufenden Text eingebunden werden oder mit Hilfe von
\textsf{pstricks} oder anderen \LaTeXe-Paketen auch selbst
"`gezeichnet"' werden, wie beispielsweise in Abbildung~\ref{abb2} auf
Seite~\pageref{abb2}.
\begin{figure}[htb]
  \begin{center}
    \psset{unit=1mm,linewidth=1pt}
    \def\line{\pscurve(0,0)(4,0.25)(3,1.5)(5,2.5)(7,1.5)(6,0.25)(10,0)}
    \def\puzzle#1{
      \pscustom[fillstyle=solid,fillcolor=#1]{
        \pscurve(0,0)(4,0.25)(3,1.5)(5,2.5)(7,1.5)(6,0.25)(10,0)
        \pscurve[liftpen=1](10,0)(10.25,4)(11.5,3)(12.5,5)(11.5,7)(10.25,6)(10,10)
        \pscurve[liftpen=1](10,10)(6,10.25)(7,11.5)(5,12.5)(3,11.5)(4,10.25)(0,10)
        \pscurve[liftpen=1](0,10)(0.25,6)(1.5,7)(2.5,5)(1.5,3)(0.25,4)(0,0)
}}
    \begin{pspicture}(42,32)
      \rput(0,0){\puzzle{blue}}
      \rput(10,0){\puzzle{green}}
      \rput(20,0){\puzzle{red}}
      \rput(10,10){\puzzle{red}}
      \rput(20,10){\puzzle{yellow}}
      \rput(30,10){\puzzle{green}}
      \rput(0,20){\puzzle{yellow}}
      \rput(10,20){\puzzle{blue}}
      \rput(20,20){\puzzle{green}}
    \end{pspicture}
  \end{center}
  \caption{Ein selbst gezeichnetes Bild}\label{abb2}
\end{figure}

\subsection{\LaTeXe}
Weitere Informationen zu \LaTeXe\ entnehme man der Literatur, wie
beispielsweise in \cite{GMSd,GMSe,GRM} angegeben.
Grundlegende Literatur zu \TeX\ und \LaTeX\ findet man in
\cite{Knuth,Lamport}.

\subsection{Abgabe}
Die fertige Ausarbeitung selbst ist in gedruckter Form oder elektronisch
als PDF-Datei eine Woche \textbf{vor} dem Vortragstermin abzugeben

\section{Zusammenfassung}
Der Text sollte mit einer kurzen Zusammenfassung und aufgrund der K"urze
der Ausarbeitung mit dem Hinweis auf ausf"uhrlich behandelte Themen
enden.


\begin{thebibliography}{9}
  \bibitem{Bib1}
    Erika Mustermann, Ernst Musterfrau:
    Einf"uhrung in Nichts,
    Nowhere Publishers, 2002.
  \bibitem{GMSd}
    Michel Goossens, Frank Mittelbach, Alexander Samarin:
    Der \LaTeX-Begleiter, Addison-Wesley, 1995
  \bibitem{GMSe}
    Michel Goossens, Frank Mittelbach, Alexander Samarin:
    The \LaTeX\ Companion, Addison-Wesley, 1994.
  \bibitem{GRM}
    Michael Goossens, Sebastian Rahtz, Frank Mittelbach:
    The \LaTeX\ Graphics Companion: Illustrating Documents with \TeX\
    and PostScript, Addison-Wesley, 1997.
  \bibitem{Knuth}
    Donald E. Knuth: The \TeX\ Book: Computers \& Typesetting,
    Addison-Wesley, 1986.
  \bibitem{Lamport}
    Leslie Lamport: \LaTeX\ A Document Preparation System,
    Addison-Wesley, 5th printing, 1986.
  \bibitem{Wikipedia}
    Wikipedia:
    Zitieren von Internetquellen,
    Wikipedia, Stand 11. Mai 2009, zuletzt zugegriffen am 13. Mai 2009,
    URL: \url{de.wikipedia.org/wiki/Zitieren_von_Internetquellen}
\end{thebibliography}


\end{document}